Zum Gedenken an meine liebe Baika

*20.05.1995

+13.11.2001

Sie hat den Kampf gegen den Krebs verloren aber sie war trotzdem stark!

 

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie
die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem
wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes
schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag
zusammen. Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen
zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag
miteinander, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sie auf und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn ganz fest.
Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder
in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben
verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens
und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

liebe Baika auch wir werden uns wiedersehen und dann für immer zusammen bleiben.

 

Was uns niemand nehmen kann

Ich seh’ ihn auf seinem Stammplatz
liegen.

Die Ohren zu allen Geräuschen
hinbiegen.

Verschmitzt unter seinem „Ponny"
hergucken.

Oder wie seine Beine im Traum
rhytmisch zucken.

Wenn er raus will dann drängelt er so
lang’,

bis einer die Tür öffnet und er in den
Garten kann.

Er ärgert die Pferde, fängt die Mäuse
im Stall.

Hüpft um einen herum wie ein
Gummiball.

Schrecklich gern schwimmt er im
kühlen Nass,

und reibt sich den Bart danach trocken
im Gras.

Die Bilder sind so deutlich und doch
nicht mehr wahr.

Das wird mir jetzt nach und nach
schmerzlich klar.

Allen hier fällt es schwer – fürwahr.
Ein Freund ist fort – und doch noch da.